Musterbestände zum Waldumbau
Bestand 1 - Der Plenterbestand - Bad Feilnbach
Zoombild vorhanden
Foto: T. Geiger, AELF Rosenheim
Bestandesbeschreibung
Es handelt sich um einen Tannen-, Fichten-, Buchenbestand mit Bergahorn. Entstanden ist er um 1900. Auffällig ist eine breite Spreitung der Durchmesser. Teile des Bestandes sind voraus verjüngt mit Tanne, Buche und Bergahorn.
Ausgangssituation
Tannenreicher Bergmischwald auf Kalkmergel.
Seit Jahrzehnten günstige Verbisssituation, durch konsequente Bejagung und Anwendung des „Rosenheimer Modells“.
Seit Jahrzehnten günstige Verbisssituation, durch konsequente Bejagung und Anwendung des „Rosenheimer Modells“.
Motivation des Waldbesitzers/ Zielsetzung
Der Wald dient als Sparkasse, soll aber in seinem Gefüge gehalten werden. Einzelne starke Tannen und Fichten werden genutzt, aber auch schwächere Stämme. Das plenterartige Erscheinungsbild soll erhalten bleiben.
Der Weg bis zum heutigen Erscheinungsbild
Nutzung des Bestands „vom starken Ende“ her, durch die Entnahme von wenigen, aber sehr starken Bäumen. Teilweise wurden auch schwächere Bäume entnommen, sowohl um die bereits aufkommende Verjüngung (v.a. Tanne und Bergahorn) zu stärken, aber auch um den Kronenausbau zu fördern. Die Fällungen wurden stets schonend durchgeführt, um die Verjüngung zu erhalten.
Zukünftige Maßnahmen
Weitere Entnahme von hiebsreifen Bäumen und Schaffung von Lichtkegeln für die bereits angekommene Verjüngung. Pflege unter Schirm um die Baumartenmischung zu erhalten, vor allem durch Entnahme von vorwüchsigen Buchen zu Gunsten von Fichten und Tannen.
Lage und Erreichbarkeit
WGS84-Koordinaten (lat/lon): 47.78737, 11.95567
Zufahrt über Berg zwischen Karrenhub und Hummelhausen
Zufahrt über Berg zwischen Karrenhub und Hummelhausen
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