Musterbestände zum Waldumbau
Bestand 5 - Eichenpflege - Gstadt
Zoombild vorhanden
Foto: K. Wolf, AELF Rosenheim
Bestandesbeschreibung
Ca. 30-jähriger Eichenbestand mit üppigem Unter- und Zwischenstand aus Winterlinde und Hainbuche. Hervorgegangen aus einer Erstaufforstung (Ausgleichsmaßnahme) einer landwirtschaftlichen Fläche.
Ausgangslage
Zoombild vorhanden
Foto: K. Wolf, AELF Rosenheim
Vor etwa 10 Jahren wurden große Teile des jungen Bestandes durch Nassschnee geschädigt. Hiervon hat sich der Bestand jedoch sehr gut erholt.
Motivation des Waldbesitzers/ Zielsetzung
Neben der Funktion als Ausgleichsfläche soll Eichenwertholz produziert sowie ein landschaftsprägender und ökologisch wertvoller Waldrand aufgebaut werden.
Der Weg bis zum heutigen Erscheinungsbild
Der Bestand wurde mit Rückegassen erschlossen, regelmäßig gepflegt und durchforstet. Vorwüchsige Linden und Hainbuchen, welche die Eichen ursprünglich bedrängten, wurden geköpft. Durch punktuelle Eingriffe werden die besten Bäume gefördert und es entsteht ein stabiler, vitaler und hochwertiger Eichen-Mischbestand.
Zukünftige Maßnahmen
- Auswahl von 80 bis max. 100 Elitebäumen je ha (alle 10 bis 12 m), zugunsten derer jeweils 1-2 starke Bedränger entnommen werden.
- Linden und Hainbuchen dienen der Beschattung der wertvollen Eichenstämme, um eine Wasserreiser-Bildung zu vermeiden. Bei Linden und Hainbuchen, welche die Kronen der Eichen bedrängen, erfolgt ein Rückschnitt auf Brusthöhe. Diese Bäume treiben erneut aus und sichern die Beschattung der astfreien unteren ca.10m der Eichen. Länger soll die astfreie Schaftlänge nicht werden! Längere astreine Schaftlängen verkleinern die Krone zulasten von Wachstum und Vitalität.
Lage und Erreichbarkeit
WGS84-Koordinaten (lat/lon): 47.89461, 12.41441
Zufahrt über Gstadt a. Chiemsee; Waldstraße
Zufahrt über Gstadt a. Chiemsee; Waldstraße
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